Zweisprachigkeit und Zusammenarbeit mit dem Elsass fördern - Landkreis Rastatt und Regierungspräsidium Karlsruhe unterzeichnen Vereinbarungen zum Personalaustausch
Frédéric Bierry, Präsident der Collectivité européenne d’Alsace, hat entsprechende Vereinbarungen für Hospitationsmöglichkeiten von Mitarbeitenden mit Landrat Prof. Dr. Christian Dusch und Regierungspräsidentin Sylvia M. Felder im Anschluss an die Sitzung der Trinationalen Metropolregion am 10. Juni in Straßburg unterzeichnet.
Landrat Christian Dusch begrüßt das Vorhaben: „Mit unserer geographischen Lage als unmittelbarer Nachbar des Elsass im Herzen Europas gibt es zahlreiche Themen, die den Lebensraum beiderseits des Rheins betreffen und zwischen unseren Behörden Kommunikation und Austausch erfordern. Ich freue mich, dass wir mit der Unterzeichnung der Vereinbarung die Grundlage für eine intensivere Zusammenarbeit schaffen.“
Das Austauschprogramm zählt zu den 150 Schlüsselprojekten des CeA für die Förderung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit. Seit 2023 haben bereits über 20 Mitarbeitende der CeA Einblicke in die Arbeitsweise deutscher Gebietskörperschaften gewonnen. Gleichzeitig konnten 15 deutsche Mitarbeitende in Dienststellen auf elsässischer Seite begrüßt werden.
Zukünftig sollen auch Mitarbeitende des Landkreises Rastatt und der CeA wechselseitig hospitieren. Durch das Austauschprogramm und die nun geschlossene Vereinbarung bekommen sie die Möglichkeit, die Arbeitsweise der Nachbarverwaltungen am Oberrhein kennenzulernen und zugleich in die Sprache des Partnerlandes einzutauchen – ein wichtiger Beitrag zur Förderung der Zweisprachigkeit.
Über den sprachlichen und institutionellen Austausch hinaus ermöglichen diese Austausche auch den Aufbau direkter Arbeitsbeziehungen zwischen Kolleginnen und Kollegen diesseits und jenseits des Rheins. Sie tragen somit dazu bei, die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Alltag zu vereinfachen und zu stärken.